Sonntag, 22. November 2009

Diepholzer Moorschnucke

Für die Diplomarbeit habe ich eine große Kühlbox voller Schnucke vom Schäfer
aus dem Moor bekommen. Da lagen sie vor mir – fein marmorierte Keulenscheiben
und zwei Haxen. Die Haxen sind am Freitag im Ofen gelandet – das gab tollen Braten
und eine wunderbare Soße. Gestern habe ich dann (kurz-)gebraten und die Keulen-
scheiben gegessen. Wie ein Steak kamen die Scheiben in die Gußpfanne mit
Rosmarin, Knoblauch und Thymian. Dazu gabs Rosmarin-Kartoffeln aus dem Ofen.
Sehr sehr lecker, das Fleisch – wie eine Mischung aus Schaf und Wild.
Man muss wirklich aufpassen das Fotografieren nicht unter den Tisch fallen zu lassen.


Die einzigartige Maserung des Fleisches (links) ist bei der Moorschnucke
der Haltung im Moor zu verdanken. Durch die viele Bewegung und all die
guten Kräuter und Gräser ist das Fett gut verteilt und sorgt für die besondere
Struktur des Fleisches.