Dienstag, 9. August 2011

wurst veneziano

In der Via Garibaldi habe ich mir von einem Händler typische venezianische Wurstsorten geben lasssen.

Einmal die Salame Veneta (rechts), eine kräftige Salami mit Knoblauch vom Kaliber der Ahlen Wurscht mit herrlicher Nase und einem tollen Geschmack und die typische venezianische Presswurst Sopressa veneta, die mich geschmacklich nicht so vom Hocker bzw. der Bank gehauen hat. Vielleicht ergibt sich nochmal die Chance einen anderen Produzenten auszuprobieren.



Sopressa veneta (Venetianische Presswurst)

"Eine kulinarische Köstlichkeit aus Venetien, die für ihren zarten Geschmack und ein aussergewöhnliches Aroma berühmt ist. Diese Qualitätsmerkmale verdankt sie natürlich ihren hochwertigen Zutaten, der Erfahrung der Hersteller und ihrem klimatisch äusserst günstigen Herkunftsgebiet. Ebenso trägt aber auch eine Besonderheit bei der Zubereitung dazu bei: Die Wurstmasse wird in natürliche, extrem weite Därme gefüllt, in denen sie ihre Mürbheit und Würze entfalten und bewahren kann. Das verwendete magere Fleisch stammt aus Keule, Nacken und Schulter des Schweines, die fetten Anteile - sie machen ungefähr ein Drittel aus - sind Stücke aus der Brustspitze sowie Bauchspeck. Diese Bestandteile werden grob gehackt und mit Salz, Pfeffer, zerdrückten Knoblauchzehen und etwas Wein ergänzt, wobei Knoblauch und Wein nicht zwingend dazugehören. Früher ersetzte so mancher Geniesser bei der Hausschlachtung den Wein auch durch Grappa, um damit das Aushärten der Wurst etwas hinauszuzögern. Die Wurstmasse wird so lange bearbeitet, bis sich eine homogene Mischung ergibt. Vor dem Abhängen wird das in die Därme gefüllte Endprodukt wiederholt zusammengepresst, um ihm die gewünschte Form zu verleihen und eventuelle Luftblasen zu beseitigen, die ansonsten die Qualität beeinträchtigen könnten. Diese «sopressa veneta» kommt entweder als kalter Aufschnitt auf den Tisch oder auf dem Grill aufgewärmt und mit einer Beilage aus gerösteten Polentascheiben - ein ebenso einfaches wie exquisites Gericht der ländlichen Küche."

 
Quelle: http://www.g26.ch/italien_warenkunde_salumi_01.html